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Herzlich Willkommen auf der Homepage der Zeitschrift für sportpädagogische Forschung!

Mit dieser Homepage möchten wir die Informationsmöglichkeiten über die ZSF für alle Interessierten verbessern und die Internetpräsenz der ZSF im Meyer & Meyer Verlag ergänzen. Generell bietet die Homepage ebenso grundlegende Informationen über die Zeitschrift  wie spezifische Hinweise für Autoren und Autorinnen sowie Gutachterinnen und Gutachter. Insbesondere an den wissenschaftlichen Nachwuchs richten sich einige Ratschläge, die sich unter der Rubrik “Für Autorinnen und Autoren” finden. Einen raschen Überblick über die bisher erschienen Hefte und Beiträge eröffnet die Rubrik “Ausgaben”. Und wer mehr über die Gründungsgeschichte und Herausgeber der ZSF erfahren möchte, wird im Bereich “Über uns” fündig.

Liebe Leserinnen und Leser,

in diesen Tagen geht Ihnen das neue Heft des achten Jahrgangs der ZSF zu, das im Wesentlichen noch in den letzten Wochen ohne Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie zusammengestellt wurde.
Das aktuelle Heft bietet, so hoffe ich, wieder einmal abwechslungsreiche und interessante Lektüre, denn die Beiträge beziehen sich zwar vornehmlich auf den Sportunterricht oder die Lehrerausbildung, setzen sich mit diesem Themen aber aus sehr unterschiedlichen Perspektiven auseinander. Jörg Thiele und Matthias Schierz eröffnen das Heft, indem sie 20 Jahre nach der ersten PISA-Studie deren konzeptionelle Hintergrundvorstellungen aufgreifen, Sportunterricht auf dieser Basis auslegen und mit der sportunterrichtlichen Realität konfrontieren. Formen standardisierter Leistungsmessung von schulischem Unterricht nimmt auch der Beitrag eines internationalen Autorenteams um Andreas Bonnet zum Ausgangspunkt: Anhand von drei Fallstudien wird rekonstruiert, wie Lehrkräfte unter dem Einfluss standardisierter Leistungsmessung über Schülerinnen und Schüler sprechen und denken. Ralf Laging untersucht den Einfluss neuer Studieninhalte auf das handlungsleitende Wissen von Sportstudierenden, wobei Orientierungen zum fachlichen und didaktischen Verständnis von Sportunterricht im Mittelpunkt stehen.*
Roland Messmer nähert sich den didaktisch bedeutsamen Lehr-Lern-Situationen des Sportunterrichts, indem er das Phänomen der Situation einer differenzierten Analyse unter Aspekten von Okkasion und Narration unterzieht. Den Abschluss des wissenschaftlichen Teils des vorliegenden Heftes bilden Überlegungen von Sebastian Liebl und Ralf Sygusch zu (Basis-) Kompetenzen von Lehrkräften, die Sportunterricht fachfremd zu erteilen haben.

In eigener Sache ist besonders auf die Ausschreibung von drei Positionen im Herausgeberkollegium unserer Zeitschrift hinzuweisen (hier), für die Vorschläge oder Bewerbungen bis zum 31. Juli 2020 erbeten werde.

Für das Herausgeberkollegium Ende April 2020

Rüdiger Heim

 

* Für diesen Beitrag steht mittlerweile ein E-Supplement zur Verfügung, das die zugrunde liegenden Interviewsequenzen enthält