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Herzlich Willkommen auf der Homepage der Zeitschrift für sportpädagogische Forschung!

Mit dieser Homepage möchten wir die Informationsmöglichkeiten über die ZSF für alle Interessierten verbessern und die Internetpräsenz der ZSF im Meyer & Meyer Verlag ergänzen. Generell bietet die Homepage ebenso grundlegende Informationen über die Zeitschrift wie spezifische Hinweise für Autoren und Autorinnen sowie Gutachterinnen und Gutachter. Insbesondere an den wissenschaftlichen Nachwuchs richten sich einige Ratschläge, die sich unter der Rubrik “Für Autorinnen und Autoren” finden. Einen raschen Überblick über die bisher erschienen Hefte und Beiträge eröffnet die Rubrik “Ausgaben”. Und wer mehr über die Gründungsgeschichte und HerausgeberInnen der ZSF erfahren möchte, wird im Bereich “Über uns” fündig.

 

Achtung – neue Email Adresse: zsf@uni-flensburg.de 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

das erste Heft des 9. Jahrgangs befindet sich in der Auslieferung und würde es einer gemeinsamen Überschrift der ersten Ausgabe bedürfen, so lautete diese: Reflexion eigenen Vorgehens. Diese Reflexion bezieht sich auf mehrere Ebenen. Zum einen auf die Ebene der Herausgabe dieser Zeitschrift selbst, zum anderen auf die Ebene der inhaltlichen Ausrichtung der Beiträge. Während erstere in besonderer Art und Weise über einen Bericht der Herausgabe dieser Zeitschrift adressiert wird, bezieht sich das reflexive Moment innerhalb der Beiträge auf einen Wesenskern sportpädagogischer Forschung: auf die Frage der angemessenen empirischen Herangehensweise an sportpädagogische Fragestellungen. Vier der fünf hier präsentierten Beiträge behandeln hierzu grundlegende Fragen und Probleme qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden in der sportpädagogischen Forschung, ein weiterer befasst sich mit einem längsschnittlich angelegten, qualitativ-rekonstruierenden Forschungsprojekt. Die Zusammenstellung der Heftbeiträge ist zwar kein Resultat von planerischen Überlegungen des HerausgeberInnenkollegiums, sondern ergibt sich aus der Chronologie von Einreichungen und Begutachtungsprozessen. Dennoch verweisen die präsentierten Beiträge in grundlegender Form auf die Vielfältigkeit an empirischen Herangehensweisen – qualitativ wie quantitativ – in der sportpädagogischen Forschung und ihrer kritisch-konstruktiven Reflexion.

Den Auftakt macht Rüdiger Heim, der bis 2020 als geschäftsführender Herausgeber das „Heft“ der Herausgabe dieser Zeitschrift „in der Hand hielt“ und über den von ihm verantworteten Zeitraum 2017-2020 differenziert über Einreichungen und Ablehnungsquoten sowie den zeitlichen Verlauf der Begutachtung berichtet. Im Anschluss daran greift Petra Wolters die Frage auf, wie Bilder in das Medium der Sprache „übersetzt“ werden können, und widmet sich methodischen Überlegungen zur Videografie, die sie anhand von ausgewählten Beispielen diskursiv expliziert. Ebenso mit Blick auf sprachlich-kommunikative Phänomene unterzieht Helga Leineweber das integrative Basisverfahren (nach Kruse) einer kritischen Analyse im Hinblick auf das Potenzial der Anwendung zur Rekonstruktion von Professionalisierungsprozessen von Sportlehrkräften. Sebastian Ruin und Matthias Zimlich adressieren in ihrem Beitrag die immer wieder aufflammende Frage, inwieweit die qualitative Inhaltsanalyse eher dem quantitativen oder eher dem qualitativen Forschungsparadigma zuzurechnen ist und geben hierzu einen kritischen Überblick über aktuelle Facetten dieses methodischen Diskurses. Mit dem Beitrag von Stefan König und Matthias Lindel wird der Blick auf quantitative Herangehensweisen gelegt und das Desiderat aufgegriffen, dass innerhalb der Schulsportforschung bisher kein substanzieller Diskurs über die Forschungsansätze der Längsschnittforschung geführt wurde. Der Beitrag versucht, diese Lücke über einen kritischen Methodenvergleich zu schließen. Ebenso eine längsschnittliche Perspektive nehmen Eckart Balz, Tim Bindel und Judith Frohn innerhalb ihres Beitrags ein. Aus qualitativer Forschungsperspektive wird nach den Spuren des Schulsports im Innenleben von Schülerinnen und Schülern (weiter-)gefragt und Ergebnisse anknüpfend an Erkenntnisse aus der Grundschulzeit für die Entwicklungsphase der späten Kindheit im Übergang zum Jugendalter (Jahrgangsstufen 5-7) vorgestellt.

Mit dem Austritt von Rüdiger Heim aus dem HerausgeberInnenkollegium zieht sich das letzte Gründungsmitglied der Zeitschrift für Sportpädagogische Forschung aus dem operativen Geschäft der Herausgabe zurück. Wir danken ihm für sein Engagement in der Mitbegründung und Weiterentwicklung der ZSF. Diese Zäsur zum Anlass nehmend, wird dieses Editorial zudem ergänzt durch ein Grußwort des Vorsitzenden des Vereins zur Förderung sportpädagogischer Forschung.

Für das HerausgeberInnenkollegium im Mai 2021

Miriam Seyda

 

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